Angebot

Kurprogramm

Eine Kurzeit ist sowohl die intensivste Form, als auch die konsequenteste Entscheidung, etwas für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit zu tun.

Als Einstieg sehr bewährt hat sich die Säure-Basen-Kur, auch Detox oder Entschlackungskur. Was soll das überhaupt sein, Detox oder Entschlackung? Die simpelste Variante ist die, auf Genussgifte aller Art zu verzichten, also eine Karenzzeit. Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten, wer noch einen Schritt weitergehen möchte: Weißmehlprodukte und Fleisch. Schädliches meiden.

Und weiter: Gutes tun. Basische, vitalstoffreiche, verdauungsfreundliche Kost. Wer mag, unterstützt seinen Körper noch mit passenden Heilmitteln wie Kräutertees, Frischpflanzenpresssäften, pflanzlichen Urtinkturen und Schüsslersalzen, basischen Mineralstoffen. Welche Unterstützung am besten zu Körper und Seele passt, hängt auch von den individuellen Schwachpunkten und Vorbelastungen ab. Am einfachsten lässt sich dies kinesiologisch austesten.

Wer Schädliches meidet und Gutes tut, entgiftet- er regt das Bindegewebe an, alte Stoffwechselendprodukte auszuscheiden, die sich dort angelagert haben. Das Bindegewebe hat eine relativ große Pufferfunktion, um beispielsweise saure Salze, wie sie sich bei allen möglichen Stoffwechselprozessen bilden, einzulagern. Das geschieht immer dann, wenn die Aufnahmefähigkeit der Körpersäfte, z.B. des Blutes, erschöpft ist, was recht schnell geschieht. Und zwar auch bei Stress oder körperlicher Belastung. Dies ist die sogenannte Verschlackung, die detoxt werden soll.

Durch diesen Ausleitungsprozess entstehen neue Kräfte, welche der Körper für Regulations- und Regenerationsprozesse nutzt. Auf diese Weise geschieht Selbstheilung.

Um genau diese Prozesse zu unterstützen, gibt es eine Vielzahl an Ergänzungsmöglichkeiten: beispielsweise einleitend eine Darmreinigung, wie die aus dem Yoga namens Shank Prakshalana. Kaffeeeinlauf (zur Selbstanwendung) gefällig? Es gibt kaum etwas Intensiveres. Basische Anwendungen wie Fuß- oder Vollbäder? Schwitzen durch Bäder und Sauna? Leberwickel, „Superfoods“? Gibt es auch aus der Gegend und passend zur Jahreszeit, übrigens.

Zeit und Muße fördern eine Kur ungemein, und manch einer stellt während so einer Kur fest, dass Muße erst wieder gelernt werden möchte. Um aus einer körperorientierten Kur auch eine für mentale Fitness zu machen, stehen hier im heilkulturwerk Hypnose, Coaching und achtsamkeitsbasierte Techniken zur Verfügung.

 

Eine besondere Kurform ist die Mayr-Kur, bei welcher der Bauch ins Zentrum des Geschehens rückt.

Die F.X. Mayr-Kur

Die vom österreichischen Arzt Dr. Franz Xaver Mayr (1875-1965) entwickelte Mayr-Kur ist ein natürliches ganzheitliches Heilverfahren. Diagnostisch ermöglicht es die Feststellung von vielen ansonsten übersehenen Krankheits-VOR-stadien, sowie von beginnenden bis fortgeschrittenen Zivilisationsleiden. Sie gibt Einblick in die gesamte Stoffwechsel- und Gesundheitssituation und ebnet den Weg zu einer gesünderen Neuordnung der Ernährungs- und Lebensweise.

Die Mayr-Kur ist eine Entschlackungs-, Entsäuerungs- und Regenerationskur. Sie dient der aktiven Gesundheitspflege zur Verbesserung des Allgemeinzustandes, wie auch der Verbesserung bis Heilung von Verdauungs-, Stoffwechsel- und vielen anderen Leiden. Im Vordergrund steht die Darmentgiftung und -reinigung. Diese wirkt sich auch regenerierend auf Blut und Körpersäfte, Zellen und Gewebe aus. Die Mayr-Kur aktiviert die Selbstheilungskräfte des Organismus und stellt ein umfassendes ganzheitsmedizinisches Heilverfahren dar, das man auch als „königlicher Heilweg“ bezeichnet hat. Da sie die Ursachen vieler unserer Leiden, nämlich den kranken Darm, behandelt, garantiert sie auch einen nachhaltigen Erfolg.

Mayr nannte das Verdauungssystem „die Wurzel der Pflanze Mensch“, womit er meinte: Die Kraft eines Baumes liegt nicht in seinen Ästen oder Zweigen, sondern in seinen Wurzeln. Ebenso stammt die biologische Kraft des Menschen nicht aus seinen Armen oder Beinen, sondern aus seinem Wurzelorganismus, den Verdauungsorganen. Der Verdauungsapparat ist das Zentralorgan der biologischen Kraft, Energie und Gesundheit des Menschen.

Leider befindet er sich heute bei der Mehrzahl aller Menschen in keinem erfreulichen Zustand. So leiden ein Fünftel aller Erwachsenen an chronischer Verstopfung, und Darmkrebs ist die weltweit zweithäufigste Krebsart.

Darmgifte lassen den Menschen vorzeitig altern, machen ihn krank und hässlich. 80% aller Gifte in unserem Körper entstehen im Darm durch Zersetzungsprodukte der nicht verdauten Nahrung, die wiederum eine Folge von zu schnellem, zu vielem und zu häufigem Essen sind. Diese Gifte schädigen die Darmflora und -schleimhaut. Etwa 80% unseres Immunsystems sitzt im Darmtrakt, was den wenigsten bekannt ist. Für ein gut funktionierendes Immunsystem ist eine intakte Darmflora und -schleimhaut unerlässlich. Wenn sich Gifte kontinuierlich im Körper anhäufen, setzen sie sich in den Geweben und Organen fest und machen sich schließlich mehr und mehr bemerkbar: anfangs in Form von Störungen des Wohlbefindens wie Konzentrations- oder Leistungsschwäche, Kopfschmerzen, andauernde Müdigkeit oder Infektanfälligkeit, bis hin zu Hautausschlägen, Migräne, Allergien, Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Diabetes, Magen-Darm- sowie Lebererkrankungen, Fettstoffwechsel-störungen, Arteriosklerose und ihre Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Wenn Sie aktiv Ihr Wohlbefinden und die Vitalität steigern möchten, dann ist die Darmsanierung der erste Schritt in die richtige Richtung. Die Mayr-Kur baut sich auf 4 Säulen auf:

  1. Schonung

Entlastung, Erholung und Regeneration des Verdauungssystems

  1. Säuberung

Reinigung, Entschlackung und Entsäuerung des Organismus

  1. Schulung

Wiederertüchtigung gestörter Funktionen durch  Neuorientierung und Training einer gesünderen Ernährungs- und Lebensweise

  1. Substitution

individuelle Ergänzung der Nahrung mit Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Vitalstoffe)

Gesundheit = Schönheit

Die echte Schönheit ist kaum eine kosmetische Angelegenheit, sondern vielmehr Ausdruck einer guten Gesundheit. Die Mayr-Kur ist die Schönheitskur schlechthin. Nach der Kur verflacht sich der Bauch, es bessern sich der Spannungszustand, die Farbe und die Beschaffenheit der Haut, und die Körperhaltung nähert sich mehr und mehr der Geraden. So verlieren Übergewichte an Pfunden, ohne dass sich Falten bilden, im Gegensatz zu Abmagerungsdiäten, welche die Leistungsfähigkeit des Darmes herabsetzen und selten zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme führen.

Mayr-Kuren in der ambulanten Praxis

Ambulante Kuren haben gegenüber stationären den Vorteil, dass sie in den normalen (Arbeits-)Alltag eingebettet sind. Erfahrungsgemäß werden so mehr gesundheitsfördernde Maßnahmen beibehalten, wie genug zu Trinken oder gutes Kauen.

Ein persönliches Kurprogramm mit der passenden Begleitung und Vorbereitung gibt es hier im heilkulturwerk.

 

Hypnose

Obwohl die Hypnose zu den ältesten bekannten Heilkünsten zählt, die schon vor Tausenden Jahren verwendet wurde (schriftlich überliefert bei den Ägyptern 1500 vor Christus, vermutlich viel früher), ist sie meiner Meinung nach die zeitgemäßeste Therapieform schlechthin. Die im heilkulturwerk praktizierte Hypnose stärkt in höchstem Maße die Selbststeuerung des Klienten. Sie hat nichts zu tun mit Aufgabe des Willens oder schlafähnlichen Zuständen, auch wenn der Name dort seinen Ursprung hat (griechisch hypnos – Schlaf). Die Bewusstheit bleibt in der Hypnose erhalten, und damit auch die Fähigkeit, willentlich selbst zu entscheiden, was man möchte oder nicht. Es ist eher so, dass der Therapeut den Rahmen gestaltet, welcher es dem Klienten ermöglicht, weit mit der Aufmerksamkeit nach innen, auf einen bestimmten Bereich, zu fokussieren. In Bereiche, die normalerweise dem Unterbewusstsein zugeordnet werden, was dadurch gekennzeichnet ist dass sie willentlich nicht beeinflussbar sind. Man könnte sagen, ein guter Hypnosetherapeut macht es einem möglich, sich soweit zu entspannen, dass sonst Stress auslösende Themen mit gesunder Distanz und so auch auf andere, kreative Weise als gewohnt, betrachtet und verändert werden können.

Was dabei geschieht, wie wissenschaftliche neurologische Untersuchungen belegen, ist, dass sich die Hirnströme verändern. Im EEG (Elektroenzephalogramm) sichtbar werden in der Hypnose vermehrt Alpha-Wellen, teilweise auch Theta-Wellen. Übersetzt: die Hirnströme fließen langsamer. Dies wird zum Beispiel wahrgenommen, dass die Gedankenaktivität abnimmt und ist für die meisten Menschen schon ohne weitere „Therapie“ äußerst angenehm. Interessant ist dabei, dass die Aufmerksamkeit dabei sogar zunimmt- solange man nicht allzu übermüdet ist. Im Zustand überwiegender Alpha-Wellen verändert sich die Aktivität im Gehirn von linker (analytisch-rational) zu rechter (ganzheitlich-emotional) Hemisphäre. Diese hat eine engere Verbindung zur körperlichen Wahrnehmung und fördert die Regeneration.

Es gibt drei Hauptanwendungsbereiche:

  • Behandlung seelischer und psychischer Themen
  • Behandlung körperlicher, meist chronischer Leiden
  • Erfolgshypnose zur Gestaltung und Verwirklichung von Projekten

Die Arbeit mit Hypnose ist immer individuell und klientenzentriert.

Der klassische Ablauf: der erste Termin dient dem Kennenlernen- von Therapeut und Klient, und vom Thema des Klienten und der Vorgehensweise des Therapeuten. Ganz wichtig ist der Aufbau des Vertrauensverhältnisses: ein gutes Miteinander steigert die Erfolgsaussichten erheblich. Wenn dies gewünscht ist, wird die Hypnose mit einer Wohlfühlsituation demonstriert. Beim ersten Termin gibt es keine Hypnosebehandlung. Es wird ein individueller Behandlungsplan und das Vorgehen für die erste Hypnose erstellt.

In der Regel werden anschließend drei Hypnosetermine vereinbart, was je nach Thema, Bestehen und Schwere des Problems variieren kann. Nach diesen drei Terminen sollte eine Wirkung spürbar sein.

im heilkulturwerk kann man auch Hypnose lernen. In Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Rosemarie Dypka leite ich die Hypnose-Akademie Hamburg und bilde aus. Weitere Informationen auf www.hypnose-akademie.de

 

Kinesiologie

Kinesiologie ist gleichbedeutend mit dem Muskeltest: über den Test des Spannungszustands eines Muskels, vorzugsweise des Arms, wird herausgefunden, wo im Körper Schwachstellen sind oder ob bestimmte Substanzen (Nahrungsmittel, Zahnmaterialien, Allergene) Stress auslösen. Eigentlich ist der kinesiologische Muskeltest ein Test des Nervensystems: über die Muskulatur können Rückschlüsse gezogen werden, ob es gerade eine Stressreaktion im Organismus gibt oder nicht.

Normalerweise haben wir die willentliche (willkürliche) Kontrolle über unsere Muskulatur. Wirkt ein Stressreiz auf den Organismus, schaltet das Nervensystem um, von willkürlich auf unwillkürlich. So wie bei einem Schutzreflex: berührt man zum Beispiel versehentlich eine heiße Herdplatte, so zuckt man ganz unwillkürlich sofort zurück, bevor man überhaupt richtig begriffen hat was los ist. Diesen Mechanismus nutzt man bei der Kinesiologie.

Vereinfacht kann man sagen: solange man die willkürliche Kontrolle über den Muskel hat und dieser bei Gegendruck „einrastet“, reagiert der Körper neutral. Gibt der Muskel auf Druck einfach nach, ist dies ein Zeichen einer Stressreaktion.

Der kinesiologische Test ist ein hervorragender Wegweiser. Mit seiner Hilfe kann man nicht nur Hinweise darauf bekommen, wo Belastungen sitzen bzw. welche Substanzen Stress auslösen, sondern auch, womit und in welcher Reihenfolge sie am besten therapiert werden. Besonders wertvoll ist dabei in der Praxis auch die Information, welche (teils vielversprechenden) Behandlungsansätze man sich ersparen kann!

Meiner Erfahrung nach wirken die meisten naturheilkundlichen Heilmittel sehr spezifisch und über die individuell passende Information. Nicht nur die rein informativ wirkende Homöopathie, auch Heilpflanzen und spagyrische Heilmittel besitzen häufig in der normalen Dosierung wenig wirksame Chemie – im Gegensatz zu vielen schulmedizinischen Medikamenten. Das heißt, wenn man knapp daneben liegt, wirkt kaum mehr als ein Placebo (was auch schon nicht zu unterschätzen ist, wie die Forschung belegt). Kinesiologisch lässt sich austesten, was am besten wirkt, um Heilungsprozesse zu fördern.

 

Heilung

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